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Veranstaltungen im Rückblick
2015

Umschlagansicht der Publikation

Buchvorstellung

Andreas Zick | Beate Küpper
Wut, Verachtung, Abwertung

Rechtspopulismus in Deutschland

Pressekonferenz am 30.11.2015, Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Pressemitteilung

Online-Debatte auf www.sagwas.net
am 30.11.2015
Mit den Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich, Svenja Stadler und Lars Castellucci sowie Prof. Beate Küpper und Prof. Andreas Zick
Moderation: Ralf Melzer

Buchvorstellung am 3. Dezember 2015 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn
Einladung

Am 30. November 2015 ist im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. das Buch »Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland« erschienen. Der in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung entstandene Band analysiert aktuelle rechtspopulistische Erscheinungsformen sowie die Ängste und Vorurteile, die sie begünstigen. Dazu wurden die 2014 für die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung erhobenen Daten vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld unter veränderten Fragestellungen neu ausgewertet. Die Autorinnen und Autoren untersuchen das Phänomen Rechtspopulismus aus wissenschaftlicher und journalistischer Perspektive. Dadurch gelingen Einblicke in ein gesellschaftliches Klima, das zunehmend von Enthemmung und Verrohung geprägt ist.

Rechtspopulismus im Schatten der Flüchtlingskrise
Analysen & Gegenstrategien

9. November 2015 | Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Mainz

Wehret den Anfängen und handelt, bevor es zu spät ist!
In Gedenken an die Novemberpogrome gegen die jüdische Bürger_innen während der NS-Diktatur möchte das FES-Regionalbüro mit dieser Maxime eine öffentliche Fachveranstaltung anbieten - mit Expert_innen, die sich intensiv mit den Gefahren eines aktuell wieder erstarkenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in neuen Formationen beschäftigen.

Mehr Informationen finden Sie hier im Programm.

WHITE SHADOW – A Ritual Encounter

Theater im Heimathafen Neukölln | 1.10.2015 | 20.00 Uhr
Eine Veranstaltung des Projekts "Gegen Rechtsextremismus" und des Referats Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen von "50 Jahre diplomatische Beziehungen Israel - Deutschland" im Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Woraus sind unsere Schatten gemacht? Wer wären wir ohne unsere Erinnerungen?
Jeder Mensch hat seine eigenen Schatten: einen physischen, einen psychischen, den seiner Herkunft und einen soziokulturellen. Und wir sind von Schatten umgeben, die unser tägliches Leben und unsere Gesellschaft beeinflussen.
Ein Ritual fängt da an, wo befriedigende Antworten fehlen. Der israelische Regisseur Itay Ganot und die deutsche Schauspielerin Esther Vorwerk, beide 3. Generation nach der Shoah, suchen in ihren persönlichen Biographien den kollektiven Schatten. Gemeinsam entwickeln sie ein Ritual, um den Kreislauf der unendlichen menschlichen Konflikte in eine wahre Begegnung zu verwandeln. Ausgehend vom Begriff des Schattens bei C.G. Jung begeben sie sich auf einen Weg und nutzen dabei die ganz eigenen Möglichkeiten des Theaters zum Dialog.

Mehr Informationen finden Sie hier im Programm.

Zu dem Theaterstück "White Shadow - a Ritual Encounter", das in Kooperation und mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden ist und 2015 im Heimathafen Neukölln gezeigt wurde, hat Lilli Breitenstrom für die Schülerzeitung ihrer Schule (Anna Freud Schule) eine Rezension geschrieben. Der Text, der in der Ausgabe 11/2015 von "Anna Freud Culture" erschienen ist (S. 22 ff.), wurde in der Sparte Theaterrezension mit dem Theaterpreis "Theater im Blick" im Rahmen des 13. Berliner Schülerzeitungswettbewerbs unter dem Motto "Ganz nah dran" ausgezeichnet. Wir gratulieren den Autorin zu diesem Preis und zu ihrem großartigen Artikel.
Zum Text

Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl
Eine Zwischenbilanz

Veranstaltung/Fachtagung in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kompetenzzentrum Rechtsextremismus am 1. und 2. Juni 2015 im Haus 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin

Als im Mai 2014 ein neues Europäisches Parlament gewählt wurde, konnte die radikale Rechte erschreckende Erfolge erzielen:
Nicht nur zogen verschiedene rechtspopulistische Parteien ins EU-Parlament ein, auch rechtsextreme Parteien wie die deutsche NPD, die ungarische Jobbik oder die griechische Goldene Morgenröte stellen Abgeordnete. Der Front National wurde mit 25 % bei der Europawahl sogar stärkste politische Kraft in Frankreich.

Der öffentlichen Veranstaltung am 1. Juni schloss sich eine Fachtagung am 2. Juni an, bei der einzelne Aspekte in Arbeitsgruppen vertieft wurden.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.
Zusammenfassung der Konferenz in der Ausgabe 1|2015 der Reihe Impulse gegen Rechtsextremismus

Videodokumentation

Eröffnung der Fachtagung
Dr. Ralf Melzer (Leiter des Projekts "Gegen Rechtsextremismus" der Friedrich-Ebert-Stiftung) sowie Prof. Dr. Heinrich Best (Friedrich-Schiller-Universität Jena) eröffnen die Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz".

Vortrag von Werner A. Perger
Werner A. Perger, politischer Journalist und Chronist, ehemaliger Leiter des Ressorts Politik der ZEIT, führt mit seiner Keynote Speech in die Thematik der zweitägigen Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz" ein.

Podiumsdiskussion
Auf der zweitägigen Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz" haben auf der Podiumsdiskussion über die Aspekte des Themas, Fragen des Publikums und live eingehende Fragen der Internet-User_innen miteinander Bettina Scharkus (Korrespondentin des ARD-Studio Brüssel), Knut Fleckenstein MdEP (SPD) aus Hamburg, Markus Engels (Presseattaché des EU-Parlaments) sowie Werner A. Perger diskutiert. Diese Diskussion wurde durch Franziska Schmidke (Friedrich-Schiller-Universität, Jena) moderiert.

Die komplette Playlist der Videos auf einen Blick finden Sie hier auf YouTube.

Per moderiertem Chat konnten Fragen, Anregungen und Kommentare direkt in diese Veranstaltung einfließen. Der Chat wurde durch Johannes Radke, Rechtsextremismusexperte und freier Journalist, moderiert und ist hier im Debattenportal SagWas.net aufrufbar.

Titelseite des Buches

Buchvorstellung

Peter Steinbach
Nach Auschwitz
Die Konfrontation der Deutschen mit der Judenvernichtung

am Donnerstag, 30. April 2015 im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung

70 Jahre nach dem Holocaust: Welche Bedeutung hat Auschwitz für die politische Kultur der Bundesrepublik Deutschland? Kann die deutsche Gedenkkultur helfen, die Gesellschaft vor neuem Antisemitismus zu bewahren oder führt sie eher ins Vergessen? Kann Deutschland das Versprechen »Nie wieder!« einhalten?
Mehr Informationen finden Sie hier.

Islamfeindlichkeit - Treibstoff einer neuen rechtspopulistischen Bewegung in Deutschland?

Veranstaltung am Dienstag, 24. Februar 2015, 18.00 Uhr,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin-Tiergarten

Wie ist es zu erklären, dass sich gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit derzeit vor allem gegen Muslime richtet? Warum werden die Themen Asyl, Flucht, Zuwanderung, Islam und Politikverdrossenheit so wild und oftmals falsch zusammengebracht? Woher genau rührt die sichtbar werdende Angst und Unzufriedenheit in der Bevölkerung und was können Demokraten ihr entgegen setzen? Und nicht zuletzt: Wie reagiert die deutsche Gesellschaft auf die blutigen Terroranschläge von islamistischen Extremisten in Paris?

Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.