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Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Hier finden Sie eine Liste aller Veranstaltungen der FES zum Thema Rechtsextremismus.

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Gefunden: 13

Titel der Veranstaltung 209132 Parolen Paroli bieten - Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus
Beschreibung Rassistische Aussagen zu kontern fällt leicht: Sie sind menschenverachtend und falsch. Bei rechtspopulistischen Aussagen jedoch fällt es häufig schwerer, ihren Inhalt spontan zu erfassen und zugleich Plausibles von Parolen zu unterscheiden. Hierzu vermittelt dieses Seminar praxisnah und wissenschaftlich fundiert Regeln des gesunden Menschenverstands: Logische Tipps zum Vermeiden häufiger Denkfehler und für strategisches Ordnen der eigenen Gedanken. Sie lernen hier anhand anschaulicher Beispiele auch mit provokanten Äußerungen souverän umzugehen und Ihre eigenen Standpunkte einem zuverlässigen Qualitätscheck zu unterziehen. Rhetorische Übungen erleichtern die Übertragung der Inhalte in den politischen Alltag. Wir analysieren gemeinsam einzelne Argumente und ganze Redebeiträge, simulieren verschiedene Rollen und Positionen und gewinnen so Handlungssicherheit im Umgang mit Rechtspopulist_innen.
Ansprechpartn. Christine Stolpe
Termin: Freitag, 31.03.17 bis Samstag, 01.04.17
Uhrzeit: 17:00 Uhr (erster Tag) bis 17:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Köln
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
KommunalAkademie
Christine Stolpe
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
e-Mail Christine.Stolpe@fes.de
Teilnehmerpauschale 50,00 Euro
Material: Programm_KommAka_Parolen.pdf
Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 209132

Titel der Veranstaltung 213668 Gespaltene Mitte - Feindselige Zustände, Studie über die rechtsextremen Einstellungen in Deutschland 2016
Beschreibung Viele Menschen glauben, selbst keine oder nur wenige Vorurteile zu haben. Dennoch haben Stereotype einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln. Die eigene Toleranz wird überschätzt, die unterdrückten Vorurteile wirken unbewusst.

Von Vorurteilen geprägte menschenfeindliche Einstellungen wie z. B. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stehen jedoch der Gleichwertigkeit von Menschen entgegen und können der Legitimation von Gewalt gegen Minderheiten und Schwache dienen.

In den von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen "Mitte"-Studien wird im Zweijahresrhythmus die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen und antidemokratischer Potenziale in der Bevölkerung untersucht.

Daniela Krause (Soziologin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung [IKG] der Universität Bielefeld) wird an diesem Abend zentrale Aspekte der neuesten "Mitte"-Studie präsentieren und dem Publikum zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung wird von Olaf Gramstedt (Lehrer für Politische Bildung, Kleistschule) moderiert.

Sie sind herzlich eingeladen.

Eugen Meckel
Leiter des Landesbüros Brandenburg
Ansprechpartn. E. Meckel
Termin: Mittwoch, 05.04.17
Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Friedrich-Ebert-Straße 17
14467 Potsdam
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Brandenburg
Hermann-Elflein-Str. 30/31
14467 Potsdam
Tel. 0331-292555, 275880 und 297619
Fax 0331-2803356
e-Mail potsdam@fes.de
Teilnehmerpauschale k.A.
Material: Einladung_Logo.pdf
Einladung_Logo.pdf
Einladung_Logo.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 213668

Titel der Veranstaltung 214163 Eröffnungsveranstaltung: Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen
Beschreibung Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, der politische Extremismus wendet sich gegen ihre Grundbausteine. Wie bekämpft man erfolgreich Rechtsextremismus? Wie stärkt man Demokratie? Dies und mehr erfahren Sie in unserer Ausstellung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung behält sich vor, nach § 6 VersG Personen mit rechtsextremer Gesinnung von der Veranstaltung auszuschließen.
Ansprechpartn. Simon Schüler
Termin: Dienstag, 18.04.17
Uhrzeit: 18:30 bis 20:30 Uhr
Veranstaltungsort Landgraf-Friedrich-Straße 1
63075 Offenbach
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Hessen
Marktstraße10
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-341415-0, Fax. 0611-341415-29
e-Mail Simon.Schueler@fes.de
Teilnehmerpauschale k.A.
Material: FES REX Offenbach.pdf

Titel der Veranstaltung 214285 Rechtspopulismus im Fokus: Ursachen, Wirkungen und Strategien - "Das Volk" als höchstes Prinzip?
Beschreibung Rechtspopulismus ist eine Sichtweise und ein Ansatz, gesellschaftliche Phänomene zu deuten und herzustellen. Rechtspopulismus bezeichnet politische Bewegungen und Parteien, die das Volk gegen das politische Establishment und gegen vermeintlich „Fremde“ mobilisieren wollen. Er betont zum einen das unbedingte Mehrheitsprinzip gegenüber den Schranken des Rechtsstaates, zum anderen die kulturelle Identität des Volkes. Ist Rechtspopulismus also eine Art „Rechtsextremismus light“? Oder eine radikale Variante des Konservatismus?

Im ersten Termin der Reihe sollen die ideologischen Grundlagen des Rechtspopulismus in den Fokus genommen werden. Welche politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen begünstigen seinen Aufschwung? Und inwieweit stellt der Rechtspopulismus für die repräsentative Demokratie eine Gefahr dar?
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 19.04.17
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Merseburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Anmeldeformular für die Veranstaltung 214285

Titel der Veranstaltung 207928 Die gefährdete Demokratie - Rechtsextremismus und Alltagsrassismus in Deutschland
Beschreibung Nicht zuletzt die Mordserie des rechtsextremen NSU zeigt die Probleme Deutschlands am rechten Rand auf. Das Seminar beleuchtet die Geschichte des organisierten und unorganisierten Rechtsextremismus in unterschiedlichen Regionen der Bundesrepublik und beurteilt dessen aktuelles Gefahrenpotenzial. Anhand einer politischen Einordnung rechtsextremer Parteien und Bewegungen werden zudem Handlungsstrategien gegen die rechte Gefahr und Maßnahmen zur Prävention erarbeitet.
Ansprechpartn. Jochen Reeh-Schall
Termin: Montag, 24.04.17 bis Freitag, 28.04.17
Uhrzeit: 13:00 Uhr (erster Tag) bis 13:30 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Silberstr. 24-26
44137 Dortmund
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Akademie für ArbeitnehmerWeiterbildung
Kim Hegelau
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel.: 0228 883 7127
Fax 0228 883 9210
e-Mail arbeitnehmerweiterbildung@fes.de
Teilnehmerpauschale 120,00 Euro
Anmeldeformular für die Veranstaltung 207928

Titel der Veranstaltung 214340 "Mo und die Arier" - Allein unter Rassisten und Neonazis
Beschreibung Ort: Weltecho Chemnitz, Annaberger Str. 24, 09111 Chemnitz

Seit über fünfzehn Jahren widmet sich die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang dem Thema Rassismus. Auslöser war die Morddrohung einer Neonaziband gegen die junge Frau. Dieser Schock ermutigte sie, sich auf eine sehr persönliche Reise zu den Ursprüngen der „Arier“ zu begeben. Mo Asumang hat dabei die offene Konfrontation mit Rechtsextremen gesucht – unter 3000 Neonazis auf dem Berliner Alexanderplatz, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform und sogar unter Anhängern des Ku-Klux-Klans in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen, und sie entlarvt mit ihren scheinbar arglosen Fragen Rassisten.
Das Buch „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ und der Dokumentarfilm „Die Arier“ sind ein bestürzender Blick in die rechte Szene – schonungslos, erschreckend und unterhaltsam zugleich. Nicht zuletzt machen Buch und Film Mut, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.

Wir freuen uns auf:
  • Mo Asumang, Regisseurin und TV-Moderatorin

im Gespräch mit Hanka Kliese, MdL

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.


zum Flyer


Danke für Ihre unverbindliche Anmeldung

Ansprechpartn. Christoph Wielepp
Termin: Dienstag, 25.04.17
Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Annaberger Straße 24
09111 Chemnitz
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen
Burgstraße 25
04109 Leipzig
Tel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091
E-Mail: sachsen@fes.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Dresden
Obergraben 17 A
01097 Dresden
Tel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05
E-Mail: sachsen@fes.de
e-Mail Sachsen[at]fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: Einladung.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 214340

Titel der Veranstaltung 211551 Volkes Stimme? Rechtspopulismus in der Mitte unserer Gesellschaft
Beschreibung Unsere Gesellschaft scheint immer mehr gespalten: Die Leitbilder, an denen sich Menschen orientieren, klaffen weit auseinander. Fremdenfeindliche Hetze, Wut, Hass und Gewalt stehen Solidarität und zivilgesellschaftlichem Engagement für die Integration von Geflüchteten gegenüber. Beide Seiten beanspruchen für sich "das Volk" zu sein und für "das Volk" zu sprechen. Es geht nicht nur um Inhalte und Positionen: Auch der Politikstil hat sich verschärft, die politische Auseinandersetzung ist aggressiver geworden, bislang als seriös angesehene Informationsquellen werden pauschal als "Lügenpresse" verunglimpft und das Vertrauen in unsere Demokratie allgemein scheint zu sinken.

Was macht den Rechtspopulismus so attraktiv? Artikuliert der Rechtspopulismus Einstellungen, die in der Bevölkerung schon immer latent vorhanden waren? Oder nutzt er die allgemeine Verunsicherung angesichts der vielschichtigen Veränderungsprozesse in Deutschland und der Welt, um Stimmen für sein rückwärtsgewandtes Deutschland-Bild zu gewinnen?

Gemeinsam mit Expert_innen aus Medien, Wissenschaft und Politik wollen wir über den Umgang mit Erscheinungsformen des Rechtspopulismus diskutieren. Welche Strategien verfolgen die bestehenden Parteien und welche Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich für die Presseberichterstattung? Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Unsere Podiumsgäste sind:

  • Dr. Ralf Melzer, Leiter des Projekts "Gegen Rechtsextremismus" der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

  • Dr. Stefan Fulst-Blei MdL, stellv. Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

  • Prof. Dr. Heidrun Kämper, Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

  • Dirk Lübke, Chefredakteur Mannheimer Morgen

Moderation: Ulrike Schnellbach, freie Journalistin, Freiburg

Künstlerische Gestaltung: Who. Am. I. Creative Academy
Ansprechpartn. Sarah Hepp
Termin: Mittwoch, 26.04.17
Uhrzeit: 19:00 bis 21:30 Uhr
Veranstaltungsort F 3, 4
68159 Mannheim, Jüdische Gemeinde
Kontaktanschrift Fritz-Erler-Forum
Werastr. 24
70182 Stuttgart
Tel. 0711-2483943, Fax 0711-24839450
www.fritz-erler-forum.de
e-Mail silvia.wittig@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: Programm_Populismus_26Apr_Mannheim.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211551

Titel der Veranstaltung 212537 EUROPA NACH DER WAHL IN FRANKREICH - WAS NUN?
Beschreibung Am 9. Mai 1950 legte der französische Außenminister Robert Schuman mit seiner Erklärung zur Zusammenarbeit Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Benelux-Staaten den Grundstein für die Europäische Union (EU). Heute - 67 Jahre danach - steht Frankreich erneut im Blickpunkt. Am 23. April und am 7. Mai wird in voraussichtlich zwei Wahlgängen das künftige Staatsoberhaupt gewählt. In den Umfragen liegt derzeit Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National klar vorn. Sie steht u. a. für eine Rückkehr des Nationalen, eine Abkehr von Europa und eine restriktive Einwanderungspolitik. Momentan ist nicht abzusehen, wer es möglicherweise aus dem konservativen oder sozialistischen Lager in die Stichwahl schaffen wird. Insbesondere für die französische Linke wird es nach fünf Jahren sozialistischer Regierung mit einem außerordentlich unbeliebtem François Hollande an der Spitze eine schwierige Wahl werden.

Klar ist aber bereits jetzt: Das Ergebnis des zweiten Wahlgangs wird Auswirkungen auf die europäische Politik und auch auf das deutsch-französische Verhältnis haben. Zumal Frankreich als zweitgrößtes Mitgliedsland und Gründungsmitglied der EU bislang eine Stütze des europäischen Einigungsprozesses war.

Steht uns also nach dem Brexit und der Wahl Donald Trumps in den USA ein weiterer Rechtsruck bevor? Wie stellt sich die Situation überhaupt nach den Wahlen in Frankreich dar? Welche Auswirkungen ergeben sich aus dem Wahlergebnis für das "Projekt Europa"? Und: Wie wird sich das deutschfranzösische Verhältnis weiterentwickeln?

Staatssekretärin Birgit Honé gibt eine thematische Einführung. Anschließend diskutieren in einer Podiumsdiskussion, nach jeweiligen Kurzstatements, Bernd Lange MdEP, Isabelle Maras (Centre internaional de information européenne (CIFE)) und Bernhard Schmid (Autor und Journalist), moderiert von Cosima Schmitt (Journalistin DIE ZEIT).
Ansprechpartn. Urban Überschär
Termin: Montag, 08.05.17
Uhrzeit: 18:30 bis 20:30 Uhr
Veranstaltungsort Holzmarkt 4-6
30159 Hannover
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Niedersachsen
Theaterstrasse 3
30159 Hannover
Tel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840
e-Mail niedersachsen@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 17_05_08_Frankreich nach der Wahl MAIL.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 212537

Titel der Veranstaltung 207055 Ich bin kein Rassist, aber…-Ursachen u. Konsequ. d. schleichenden Ausbreitung rechten Gedankenguts
Beschreibung "Ich bin kein Rassist, aber…" Diesen Satzbeginn hört man derzeit immer öfter. Recht(sextrem)e Einstellungen haben die Mitte der Gesellschaft erreicht und sind salonfähig geworden. Die zunehmenden Wahlerfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien belegen diese beunruhigende Tendenz schon seit einiger Zeit. Mittlerweile haben diese Entwicklungen auch Deutschland erreicht, wie der Erfolg von AfD und Pegida zeigen. Aber warum hat diese Entwicklung in Deutschland verzögert stattgefunden? Bzw. warum hat sie überhaupt stattgefunden, galt Deutschland doch lange Zeit als vermeintlich "populismus-resistent"? Und welche Folgen erwachsen hieraus für den Zusammenhalt der Gesellschaft? Wie lässt sich gegensteuern?
Ansprechpartn. Amelie Scheder
Termin: Mittwoch, 31.05.17 bis Freitag, 02.06.17
Uhrzeit: 11:00 Uhr (erster Tag) bis 15:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Würzburg
Kontaktanschrift Akademie Frankenwarte
Gesellschaft für Politische Bildung e.V.
Leutfresserweg 81-83
97082 Würzburg
Tel. 0931-80464-0, Fax 80464-44
e-mail: info@frankenwarte.de
e-Mail margarete.grzegorczyk@frankenwarte.de
Teilnehmerpauschale 120,00 Euro
Material: 17_Demokratie_AS.pdf
Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 207055

Titel der Veranstaltung 209012 Interviews mit Rechtspopulisten? Analyse und Tipps!
Beschreibung Inhalt
Rechtspopulismus ist auf dem Vormarsch – und er ist brandgefährlich. Rechtspopulisten polemisieren und bereiten den Boden für Hass und Hetze. Oft punkten sie mit allzu einfachen Antworten auf komplexe Fragen. Damit müssen sich die Medien auseinandersetzen – ignorieren oder totschweigen funktioniert längst nicht mehr. Sollen Rechtspopulisten in Interviews oder
Talkshows jedoch nicht die Oberhand gewinnen, müssen sich Journalistinnen und Journalisten gut vorbereiten. In diesem Seminar analysieren wir Beispiele gelungener und missglückter Gespräche mit Rechtspopulisten. Wir erarbeiten Strategien und machen uns in praktischen Übungen fit fürs nächste Interview, die nächste Moderation – damit die Feinde der Demokratie nicht als Sieger vom Platz gehen.

Methoden
- Analyse von Interview-Situationen
- Erarbeiten von Strategien zum journalistischen Umgang mit Rechtspopulisten
- Interview-Übungen

Kompetenzgewinn
- Sie kennen die Argumentationsmuster von Rechtspopulisten.
- Sie wissen, wann sich ein Interview empfiehlt – und wann nicht.
- Sie können sich gezielt auf Gespräche mit Rechtspopulisten vorbereiten.
- Sie fühlen sich sicher im Umgang mit polemischen, vereinfachenden Argumenten.

Zielgruppe
Journalist_innen aller Mediengattungen, die sich fit machen wollen für Gespräche mit Rechtspopulist_innen.

Seminarleiter_innen
Ulrike Schnellbach, Journalistin, Trainerin, Moderatorin, Freiburg
Olaf Sundermeyer, Rechtsextremismus-Experte des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin

Die Teilnahmepauschale ist inkl. Übernachtung und Vollpension.
Ansprechpartn. Marion Fiedler
Termin: Montag, 24.07.17 bis Dienstag, 25.07.17
Uhrzeit: 11:00 Uhr (erster Tag) bis 17:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Leutfresserweg 81 - 83
97082 Würzburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
JournalistenAkademie
53170 Bonn
Tel.: 0228 883 1724
Fax: 0228 883 9210
e-Mail Marion.Fiedler@fes.de
Teilnehmerpauschale 240,00 Euro
Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 209012

Titel der Veranstaltung 207985 National, reaktionär, völkisch? - Rechtspopulismus in Deutschland und Europa
Beschreibung In Deutschland etabliert sich wie anderen Ländern Europas der Rechtspopulismus. Am Rande des demokratischen Spektrums bedienen Populisten Klischees und Vorurteile. Dabei sind die Grenzen zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus fließend. Doch was ist der Rechtspopulismus genau und wie soll die Gesellschaft damit umgehen? Ziel des Seminars ist die Untersuchung rechtspopulistischer Argumente und die Erarbeitung von Gegenpositionen im Sinne einer sozialen Demokratie.
Ansprechpartn. Jochen Reeh-Schall
Termin: Montag, 18.09.17 bis Freitag, 22.09.17
Uhrzeit: 13:00 Uhr (erster Tag) bis 13:30 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Langer Grabenweg 68
53175 Bonn
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Akademie für ArbeitnehmerWeiterbildung
Kim Hegelau
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel.: 0228 883 7127
Fax 0228 883 9210
e-Mail arbeitnehmerweiterbildung@fes.de
Teilnehmerpauschale 120,00 Euro
Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits belegt !

Titel der Veranstaltung 214326 Rechtspopulismus in Europa
Beschreibung Während die Europäische Union kriselt, hat sich in Europa ein längst vergessener Populismus ausgebreitet, welcher nationalistisches Denken und einfache Lösungen verkörpert und so die Errungenschaften der liberalen Gesellschaft infrage stellt. Das Seminar diskutiert, welche Ursachen die Renaissance des Nationalismus hat und vergleicht die unterschiedlichen Bewegungen zwischen Finnland und Italien.
Ansprechpartn. Frederic Werner
Termin: Freitag, 06.10.17 bis Samstag, 07.10.17
Uhrzeit:
Veranstaltungsort Waren/Müritz
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
Tel. 0385-512789 und 512596, Fax 0385-512595
e-Mail schwerin@fes.de
Teilnehmerpauschale 30,00 Euro
Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 214326

Titel der Veranstaltung 208047 Das christliche Abendland als Hüterin der Frauenrechte? - Gesellschaftliche Rollenbilder zwischen Einwanderungskultur und Rechtspopulismus
Beschreibung Gewalt gegen Frauen und sexuelle Belästigungen sind seit Sylvester 2015/2016 in aller Munde. Ein hartes Vorgehen der Sicherheitsbehörden und eine Gesetzesverschärfungen werden verlangt: Ein feministischer Fortschritt oder versteckter Rassismus? Und ist im "christlichen Abendland" die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erreicht? Das Seminar bietet einen Überblick über Feminismus, die Rolle der Frau in der Einwanderungsgesellschaft und rechtpopulistische Argumentationsmuster. Ziel ist, aktuelle Gesellschaftsbilder in Deutschland zu untersuchen und kritisch zu diskutieren.
Ansprechpartn. Enno Litzkendorf
Termin: Montag, 27.11.17 bis Freitag, 01.12.17
Uhrzeit: 13:00 Uhr (erster Tag) bis 13:30 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Langer Grabenweg 68
53175 Bonn
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Akademie für ArbeitnehmerWeiterbildung
Christiane Woggon
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel.: 0228 883 7129
Fax 0228 883 9210
e-Mail arbeitnehmerweiterbildung@fes.de
Teilnehmerpauschale 120,00 Euro
Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits belegt !